Die Siffer: das neue Album der Hartchorpop-Helden



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Im 24. Jahr ihrer Bandgeschichte veröffentlichen DIE SIFFER mit VIERUNDZWANZIG ihr achtes Langspielwerk.
Ihre Musik, die DIE SIFFER seit jeher als hartchorpop bezeichnen, zeigt sich auch bei diesem Langspielalbum mit seinen 17 Tracks als äußerst facettenreich, wobei sich die Texte von Ernst bis Augenzwinkern ergießen.
Die aufwendige Produktion und ein ansprechendes Artwork zeigen die Professionalität und die Energie, mit der die drei Marbacher G.RAM, KIKO und FAB gearbeitet haben und offenbaren, dass auch nach 24 Jahren gemeinsamer Stunden im Proberaum und auf den Bühnen in Europa genügend Kraft und Energie vorhanden sind, neue Lieder zu veröffentlichen.
Wer sich auskennt, wird vielleicht den musikalischen Einfluss einer Band aus Berlin hören, ohne dass jedoch der Vorwurf des Plagiats berechtigt wäre.
Dafür klingt VIERUNDZWANZIG zu eigenständig.
Nach Konsum des Albums wird der Hörer zustimmen, dass die einzig korrekte Bezeichnung der Musik nur hartchorpop sein kann:
Die Wurzeln im Punk und die Äste ganz weit in alle Richtungen gestreckt, wo gute Musik zu finden ist!
Seit 1994 machen DIE SIFFER die deutsche Musiklandschaft unsicher. Nach acht Alben, drei Singles und unzähligen Samplerbeiträgen sind sie spätestens seit dem „Nazis ham`ne Scheißfrisur“-Logo und der dazugehörigen CD (die sich allein 10.000-mal verkaufte) jedem Punkrocker ein Begriff. Im heimischen Städtchen Marbach am Neckar als lärmende Punker verschrien, im fernen Stuttgart von den Punkern als Popper verachtet, schaffte es die Band jedweder Norm zu entgehen. Konsequenz daraus war auch, die eigene Musik nicht als „teilweise melodischem Deutschpunk mit zuweilen politischer Aussage und Metal und Liedermacher Einfluss“ zu bezeichnen, sondern dem Kind den Namen hartchorpop zu geben.
Der Bandname DIE SIFFER polarisiert.
Die einen nennen ihn „genialen marketingtechnischen Schachzug“ oder schlicht, kurz, prägnant, einfach zu merken. Die anderen sprechen von Karrierebremse, Scheißname, usw. Wie der Name polarisiert die Musik. Schwarz oder Weiß, genial oder grottenschlecht. Darin dass die Band schon sehr lange Lärm macht liegt ihr großes Kapital und wenn man die siffer auf der Bühne sieht, merkt man sofort dass dies einfach ein rundes Ding ist. Scheiß auf hoch talentierte Einzelmusiker. Dies haben sich auch Bands wie DIE TOTEN HOSEN, IN EXTREMO, ABWÄRTS, DIE KASSIERER, DIE MIMMIS, SUCH A SURGE, NORMAHL, ITCHY und viele weitere gedacht, denn all diese Bands durften DIE SIFFER schon „belärmen“.

Siffer2018

 


DIE SIFFER
Vierundzwanzig
Riot 77
VÖ: 23.02.2018
www.diesiffer.de
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