"13 Hours" wird verschoben

13 Hours - Poster 01MICHAEL BAY ist ja viel eher für ganz triviale Actionkost ohne viel Hirn bekannt. Siehe Transformers, Armageddon oder The Rock. Vor zwei Jahren gelang BAY mit Pain & Gain doch ein überraschender Hit der anderen Art. Zwar war auch dieser Streifen recht humorvoll und actionreich, basierte aber auf einer wahren Begebenheit und zeigte BAY auch von einer recht seriösen Seite. Dies versucht der Actionmeister nun mit 13 Hours zu untermauern.

 

Der Kriegsfilm hört eigentlich auf den vollständigen Titel 13 Hours: The Secret Soldiers Of Benghazi und dreht sich um die Ermordung eines US-Botschafters in Lybien im Jahr 2012 durch radikale Islamisten. Der Vorfall erregte zwar internationales Aufsehen, wurde aber von offizieller Seite heruntergespielt, um die Botschafter und Botschaftsmitarbeiter in anderen gefährdeten Regionen zu schützen. Allerdings wurde der Angriff genauestens durch den US-Journalisten MITCHELL ZUCKOFF untersucht, der daraus das Sachbuch 13 Hours: The Inside Account of What Really Happened In Benghazi schrieb.

 

Eben jenes Sachbuch diente dem Schriftsteller CHUCK HOGAN (The Strain) als Grundlage für sein erstes Drehbuch, was von MICHAEL BAY in Malta und Marokko umgesetzt wurde. Die Hauptrollen in 13 Hours spielen PABLO SCHREIBER (Preservation, Orange Is The New Black), JOHN KRASINSKI (Das Büro), MAX MARTINI (Pacific Rim, Sabotage, The Unit), DAVID DENMAN (Parenthood), JAMES BADGE DALE (The Pacific, World War Z) und DOMINIC FUMUSA (Nurse Jackie). In den Nebenrollen werden TOBY STEPHENS (Black Sails, Severance, The Machine), DAVID COSTABILE (Breaking Bad) und ALEXIA BARLIER (Falco) zu sehen sein.

 

Eigentlich sollte 13 Hours schon am 4. Februar 2016 in unseren Kinos anlaufen. Doch wegen der Konkurrenz, unter anderem mit The ForestDeadpool und The Hateful 8, startet das Kriegsdrama nun am 3. März 2016. Zu diesem Zeitpunkt muss sich 13 Hours dann allerdings nur wenig später mit den Actionkrachern Autobahn und London Has Fallen auseinandersetzen.

 

Synopsis: Es ist der 11. September 2012, der 11. Jahrestag nach 9/11. Obwohl die Lage in islamischen Regionen als kritisch eingestuft worden ist, werden die Sicherheitsmaßnahmen an manchen US-Botschaften kaum verstärkt. Dies wird schließlich dem US-Botschafter in Lybien zum Verhängis. Radikal-islamische Gotteskrieger greifen mit Panzerfäusten, Mörsern und schweren Maschinengewehren die Botschaft in Benghazi an. Die Sicherheitsleute sind von der Härte des Angriffes überrascht und setzen verbissen Alles daran, die Menschen in der Botschaft zu retten.