MtP Artcorner


SOD1Kalender
Die Kalender und Artbooks von MtP Art (Mario Heyer),
die in Zusammenarbeit mit dem CALVENDO Verlag
entstanden,
sind im Handel erschienen. Nähere infos bekommt ihr
hier -->

Follow us on Facebook

Pirats Bestiarium: Schmetterlings-Schleimfisch (Blennius ocellaris)

 

Schmetterlings-Schleimfisch (Blennius ocellaris Linnaeus, 1758)


Namensbedeutung. Linnaeus nannte hier die Dinge beim Namen. Da dieser Fisch eine dicke Schleimschicht auf der Haut besitzt, wählte er den Gattungsnamen Blennius, der sich vom griechischen Wort für „Schleim“ ableitet. Ocellaris ist die Verkleinerungsform des lateinischen ocellus für „Auge“, ließe sich also etwa mit „Äuglein“ übersetzen, und bezieht sich auf das Fleckenmuster auf der Rückenflosse des Schmetterlings-Schleimfisch. Zusammengefaßt könnte man den Namen also mit „Schleim mit Äuglein“ übersetzen.

Synonyme. Adonis pavoninus, Blennius lepus, Blennius occelaris.

Verwandtschaftsbeziehungen. Animalia; Eumetazoa; Bilateria; Deuterostomia; Chordata; Craniota; Vertebrata; Gnathostomata; Eugnathostomata; Osteichthyes; Actinopterygii; Neopterygii; Halecostomi; Teleostei; Teleocephala; Elopocephala; Clupeocephala; Euteleostei; Neognathi; Neoteleostei; Eurypterygii; Ctenosquamata; Acanthomorpha; Acanthopterygii; Percomorpha; Perciformes; Blennioidei; Blenniidae; Blennius.

Als Mitglied der Schleimfische (Blenniidae) gehört der Schmetterlings-Schleimfisch zu einer beachtlichen Anzahl von Fischfamilien, die innerhalb der Barschartigen (Perciformes) zusammengefasst werden. Leider sind die Verwandtschaftsverhältnisse zwischen all diesen Familien noch umstritten und in großen Teilen ungeklärt. Eine großangelegte Revision der Perciformes, um zu klären, in welchen Grenzen sie monophyletisch sind steht daher noch aus und das obwohl (oder vielleicht auch: weil) die Perciformes die größte einzelne Wirbeltiergruppe überhaupt bilden. Innerhalb der Perciformes sind die Schleimfische allerdings mit einer Reihe anderer kleinerer Fischfamilien verwandt, mit denen sie die Blennioidei bilden, die Schleimfischartigen. Die Monophylie dieser Gruppe ist auch durch Untersuchungen der mitochondrialen DNS gut belegt. Die Blenniidae wurden traditionell noch in mehrere Abstammungszweige unterteilt, unter denen zum Beispiel die Salariini, die Parablenniini und die Blenniini (mit der Gattung Blennius) zu nennen sind. Neuere Studien stützen bei keinem dieser Zweige die Monophylie. Vielmehr scheinen die drei genannten Linien eine artenreich aufgespaltene einzige Hauptlinie der Schleimfische darzustellen. Daher habe ich diese weitere Unterteilung der Blenniidae hier nicht übernommen.

Verbreitung. Der Schmetterlings-Schleimfisch bevorzugt warm-gemäßigte bis subtropische Gewässer. Man findet ihn im östlichen Atlantik entlang der Küsten vom südlichen Irland und dem westlichen Zugang des Ärmelkanals über Portugal bis hin nach Marokko sehr häufig; weiter südlich bis Mauretanien kommt er nur selten vor. Weitere Vorkommen finden sich auf den Kanaren und den Azoren. Im Mittelmeer ist er ebenfalls verbreitet, wobei er nach Osten hin immer seltener wird. Kleinere Populationen gibt es auch im Schwarzen Meer.



Bild 1: Gestatten, der Schmetterlings-Schleimfisch. Dieses Bild wurde von Gianni Neto in der Straße von Messina zwischen Sizilien und dem italienischen Festland geschossen. Quelle: Wikipedia.


Schleimig, klein und gefleckt. Der Schmetterlings-Schleimfisch verdankt seinen Namen zwei grundsätzlichen Eigenschaften: Zum einen besitzt er eine auffällige Musterung, die entfernt an manche Muster bei Schmetterlingen erinnert. Und zum anderen ist er schleimig. Letzteres hat er mit den anderen Verwandten aus der Gruppe der Schleimfische (Blenniidae) gemeinsam. Diese Fische besitzen keine Schuppen – nicht einmal entlang der Sinnesorgane des Seitenlinienorgans, weshalb dieses meist nur vorne am Körper mit bloßem Auge sichtbar ist bei Schleimfischen, wenn überhaupt. Die Haut des Schmetterlings-Schleimfisch und seiner Verwandten wird daher anders geschützt – zahlreiche Drüsen sondern eine dicke Schleimschicht ab, die sie durchgängig schützt. Dies gab den Tieren ihren Namen.

Die wenigsten Schleimfische sind groß und auch der Schmetterlings-Schleimfisch ist kein Riese (obwohl er nicht zu den kleinsten Arten der Familie gehört). Er wird nicht länger als etwa 20 cm. Sein Körper ist dabei langgestreckt und seitlich abgeflacht, der Kopf vorne ist relativ kurz und hoch. Dadurch sitzen die großen, gelben Augen auch relativ hoch am Kopf. Über den Augen finden sich noch kleine tentakelartige Hautlappen, weitere kleine Hauttentakel sitzen an den Nasenöffnungen. Auffallend sind die großen Flossen, vor allem die große Rückenflosse und die Brustflossen. Sie besitzen eine charakteristische und für die Artbestimmung nicht ganz unwichtige Kombination aus Flossenstrahlen. Die lange Rückenflosse besteht aus zwei Teilen, die von einer Einbuchtung abgetrennt sind. Der vordere Teil ist der höhere und besteht aus elf sogenannten Hartstrahlen, die im Grunde genommen Flossenstacheln darstellen. Der hintere Teil wird von 14 bis 15 weichen und untergliederten Flossenstrahlen gestützt. Die Bauchflossen und die Afterflosse weisen weniger Flossenstacheln auf. Die Afterflosse besitzt nur zwei davon, gefolgt von 16 weichen Flossenstrahlen. Die sehr schmalen Bauchflossen haben sogar je nur einen stachelartigen harten Flossenstrahl und drei weiche Flossenstrahlen. Die breiten fächerartigen Brustflossen haben 12 Flossenstrahlen.

Die Musterung des Schmetterlings-Schleimfisch ist trotz schlichter Grundfarben nicht gerade schlicht. Die Grundfarbe des Körpers ist grau oder hellbraun bis olivfarben. Darüber liegen bis zu sieben breite, dunkelbraune oder graue Querbänder, außerdem sorgen etliche kleine hellere Flecken stellenweise für ein gepunktetes oder ein netzartiges Muster. Die Flossen sind ebenfalls mit schmalen Bändern und etlichen kleinen hellen und dunklen Flecken verziert. Auf der vorderen Rückenflosse zwischen den Flossenstrahlen sechs und sieben prangt außerdem ein dunkler, hell umrandeter großer Fleck, der an die Augenflecke mancher Schmetterlinge erinnert.


Bild 2: Ein Schmetterlings-Schleimfisch in voller Pracht. Quelle: http://www.ronjenjehrvatska.com



Bild 3: Der Kopf eines Schmetterlings-Schleimfischs in Nahaufnahme. Deutlich sieht man die tentakelartigen Hautlappen. Das Bild wurde von Francesco Turano aufgenommen. Quelle: http://www.webalice.it/colapisci/tuffatore/bavosaocchiuta.htm


Lebensweise. Der Schmetterlings-Schleimfisch lebt in Küstennähe, in Tiefen unterhalb von 10 Metern bis hinab zu etwa 400 Metern. Hier bewohnen sie sandige bis kiesige Untergründe mit einigen Felsen und Schlickflächen. In einem solchen Lebensraum erweist sich die Färbung des Schmetterlings-Schleimfisch dann auch als sehr nützliche Tarnung, denn sie verwischt vor einem sandigen oder kiesigen Untergrund die Konturen des Fisches für etwaige Räuber. Zusätzlich kann sich der Schmetterlings-Schleimfisch durch spreizen seiner Rücken-und Brustflossen größer machen als er ist, was manche kleinere Räuber abschrecken mag. Überhaupt sind diese Fische ausgeprägte Grundbewohner, die selten das freie Wasser aufsuchen. Sie besitzen keine Schwimmblase und häufig bewegen sie sich so dicht über den Grund hinweg, dass sie dabei sogar die Brustflossen als Stützen einsetzen. Auch wenn sich Schmetterlings-Schleimfische am Grund niederlassen, verankern sie sich mit Hilfe ihrer Brustflossen ein wenig. Im Feinbau der Brustflossen lassen sich dafür sogar entsprechende Anpassungen nachweisen: Die untere Hälfte jeder Brustflosse weist mit Kollagenen verstärktes, mehrlagiges Gewebe auf, das die dortigen Flossenstrahlen überzieht und auch die Haut zwischen den Strahlen ist widerstandsfähiger. Die Haut zwischen den Strahlen zieht hier auch wesentlich stärker von der Spitze des jeweiligen unteren Strahls zum unteren Teil des Schafts des jeweiligen oberen Strahls, wodurch ein leicht gesägtes Erscheinungsbild der Flosse entsteht, das mehr Rückhalt bietet.

Die Ernährung der Schmetterlings-Schleimfische wurde bereits mehrfach untersucht. Während jüngst ein statistischer Vergleich der Eigenschaften des Mauls zum Schluss kam, dass man den Schmetterlings-Schleimfisch am besten als Omnivoren (Allesfresser) mit Schwerpunkt auf tierischer Nahrung charakterisiert, stuften andere Untersuchungen diese Art ausdrücklich als räuberisch ein. Dies erfordert einige erklärende Worte. Die genannte statistische Untersuchung wertete verschiedene als Zahlen erfassbare Parameter aus – das Verhältnis der Maulgröße zur Körperlänge, die Fläche des weit geöffneten Mauls und damit verbundene Werte. In der Tat hängen diese Werte zu einem gewissen Grad mit der Ernährung der Fische zusammen. Räuberische Fische haben im Prinzip im Verhältnis zur Körpergröße die größere Maulöffnung (Ausnahme: im offenen Wasser lebende Filtrierer). Außerdem wird das Maul größer, je größer die Beute. Die Größe des Mauls in der Entwicklung vom Jungtier zum erwachsenen Fisch nimmt außerdem bei räuberischen Arten schneller zu. Weitere Faktoren, die hierbei eine Rolle spielen sind der Lebensraum und der Energiebedarf des Stoffwechsels. Diese Trends lassen sich statistisch nachweisen und darstellen und im groben kann man Fische mit entsprechender Ernährung diesen Trends zuordnen. Der Schmetterlings-Schleimfisch fällt dabei tatsächlich eher in die Gruppe der Allesfresser mit einem Schwerpunkt auf tierischer Nahrung. Untersuchungen von Mageninhalten bei Schmetterlings-Schleimfischen ergaben freilich einen komplett tierischen Speiseplan: Neben Borstenwürmern, Schnecken, Muscheln und anderem Kleingetier fanden sich vor allem kleine Krebstiere, Seeigel und Seesterne in den Mägen der Fische. Dies erklärt eventuell warum das Maul bei Schmetterlings-Schleimfischen nicht ganz so groß ausfällt wie es bei anderen räuberischen Fischen der Fall ist: Die Beutetiere sind relativ klein, dafür besitzen sie zum Teil starke Panzerung, die zerkleinert werden muss und entsprechende Kraftaufwendung erfordert. Auf Jagd gehen Schmetterlings-Schleimfische überwiegend nachts. Tagsüber ziehen sich die Tiere meist in kleine in den Grund gewühlte Höhlen unter Steinen oder Muschelschalen zurück. Auch Hohlräume in verschiedenen Hinterlassenschaften des Menschen wie Keramikscherben und ähnliches werden inzwischen von den Fischen besiedelt.



Bilder 4-6: Diese Beispiele zeigen, wie Schmetterlings-Schleimfische inzwischen auch Hinterlassenschaften der Zivilisation als Verstecke und Wohnhöhlen nutzen – auch wenn das manchmal etwas kurios ist. Diese und noch weitere Beispiele wurden von Francesco Turano aufgenommen. Quelle: http://www.webalice.it/colapisci/tuffatore/bavosaocchiuta.htm


Fortpflanzung. Die Männchen der Schmetterlings-Schleimfische legen ab dem Frühjahr ein ausgeprägtes Revierverhalten an den Tag. Sie verteidigen ein gewisses Territorium rund um die Höhle, die sie mit dem Weibchen zusammen bewohnen. Die Laichzeit ist je nach Breitengrad unterschiedlich. Im Süden des Verbreitungsgebiets, etwa im Mittelmeer, laichen die Fische bereits ab April oder Mai. Vor der irischen und englischen Küste dagegen laichen sie erst im Juli. Dies hängt mit der Wassertemperatur zusammen – sie muss hoch genug sein, damit die Tiere zur Fortpflanzung schreiten. Das Ablaichen geschieht unter Steinen oder in die Schalen von Miesmuscheln (oft in den Höhlen der Männchen selbst), meist in einer Tiefe von etwa zehn bis zwanzig Metern. Die Eier sinken auf das Substrat ab und bleiben dann dort kleben. Nach dem Ablaichen bewacht das Männchen das Gelege und passt auf, dass die Eier sich ordnungsgemäß und ohne Störung entwickeln. Dies ist ein Beispiel für aktive Brutpflege unter Fischen. Die Eier sind nicht ganz zwei Millimeter groß, rundlich und besitzen zunächst eine pinke Farbe. Mit zunehmender Entwicklung verfärben sie sich erst purpurfarben und dann braun.

Die Larven, die daraus dann schlüpfen, sind kaum länger als vier Millimeter. Sie sind planktonisch und besitzen zunächst noch kleine Dotterreste. Diese freischwimmenden kleinen Larven sind es, die für die Verbreitung der Art sorgen. Sie haben große Augen, ein kleines Maul, der Körper ist langgestreckt und besitzt einen durchgehenden Flossensaum. Die Brustflossen sind relativ klein und rundlich. Die Pigmentierung ist noch recht spärlich. Doch die Larven wachsen schnell und verändern sich dabei fortwährend: Mit etwa fünf Millimetern werden die Brustflossen bereits größer und sind stärker pigmentiert, als der restliche Körper. Im weiteren Wachstum verschieben sich die Kopfproportionen als nächstes – wenn die Larven etwa acht Millimeter lang sind ist das Maul bereits etwas größer und die Augen wandern etwas weiter nach oben. Außerdem deutet sich bereits eine Differenzierung des Flossensaums an: Die Schwanzflosse beginnt sich abzusetzen. Im weiteren Wachstum geht dieser Prozess weiter und bei einer Größe von etwa 13-15 mm sind die Flossen im wesentlich bereits so unterteilt wie bei den erwachsenen Exemplaren, nur dass der vordere Rückenflossenabschnitt noch sehr niedrig ist und nicht so groß und fächerförmig wie bei den Erwachsenen. Die stark pigmentierten Brustflossen sind bereits sehr groß. Die Augen sitzen bereits hoch am Kopf, die Tentakel über den Augen prägen sich bereits aus und der Kopf selber weist nun ebenfalls eine stärkere Pigmentierung auf.

Ab diesem Punkt gehen die jungen Fischlein zunehmend zu der gewohnten bodennahen Lebensweise über. Aus der unvollständigen, oft punktförmigen Pigmentierung entwickelt sich zunehmend die ausgeprägte Musterung der erwachsenen Fische.


Blenniusocellarislarven


Bild 7: Die wichtigsten Larvenstadien mit Größenangaben des Schmetterlings-Schleimfischs. Quelle: http://www.astrosurf.com/re/fam32_blenniidae.pdf


Verbreitungsmuster. Der Schmetterlings-Schleimfisch ist nicht die einzige Schleimfischart im nordöstlichen Atlantik und Mittelmeer. Es gibt noch mehr Arten, zum Teil nahe verwandt, die zum Teil aber auch begrenztere Verbreitungsgebiete haben. Das Verbreitungsmuster dieser Arten wurde 2001 einer näheren Analyse unterzogen, denn es bietet tatsächlich Hinweise auf die Evolution der Schleimfische im nordöstlichen Atlantik in der jüngeren erdgeschichtlichen Vergangenheit. Es zeigt sich nämlich, dass die Diversität der Schleimfische in den Gewässern vor Marokko und im Mittelmeer am größten ist. Dieses Muster ist kein Zufall. Anscheinend waren diese Gebiete für die Schleimfische sogenannte Speziationszentren, also Zentren der Artbildung. Stark gegliederte Lebensräume begünstigen in dieser Region die Artbildung. Allein schon die Barriere, die die Straße von Gibraltar immer wieder darstellte, da sie immer mal wieder trocken fiel während der Eiszeiten, förderte die Isolierung verschiedener Populationen und damit die Aufspaltung in neue Arten. Ähnliches gilt für eine Barriere aus kaltem Wasser, die sich vor der westafrikanischen Küste dadurch bildet, dass hier eine Aufwärtsströmung aus der Tiefsee besteht, die dem Kontinentalschelf folgt (und nebenbei reichlich Nährstoffe an die Oberfläche befördert). Hinzu kam, dass während der Kälteperioden der Eiszeiten die auch weiter nördlich lebenden Arten der Schleimfische nach Süden gedrängt wurden. Die nördlicheren Gewässer fielen trocken oder wurden zu kalt. Vor der afrikanischen Küste und im Mittelmeer dagegen gab es Zufluchtsorte. Dabei wurden Populationen wieder für Jahrtausende voneinander getrennt und veränderten sich unabhängig voneinander, wodurch der Grundstein für weitere Artbildungen gelegt wurde. Eine davon war auch der Schmetterlings-Schleimfisch, der vermutlich auch im westlichen Mittelmeer oder vor Marokko seinen Ursprung hatte und sich dann nach Norden und nach Osten ausbreitete. Zuletzt besiedelte er schließlich auch Teile des Schwarzen Meeres.

 

Literatur.

Almada, F., Almada, V.C., Guillemaud, T. & Wirtz, P. 2005. Phylogenetic relationships of the north-eastern Atlantic and Mediterranean blenniids. – Biological Journal of the Linnean Society 86: 283-295.

Almada, V.C., Oliveira, R.F., Gonçalves, E.J., Almeida, A.J., Santos, R.S. & Wirtz, P. 2001. Patterns of diversity of the north-eastern Atlantic blenniid fish fauna (Pisces: Blenniidae). – Global Ecology and Biogeography 10: 411-422. doi:10.1046/j.1466-822X.2001.00244.x.

Brandstätter, R., Misof, B., Pazmandi, C. & Wagner, G.P. 1990. Micro-anatomy of the pectoral fin in blennies (Blenniini, Blennioidea, Teleostei). – Journal of Fish Biology 37: 729-743. doi: 10.1111/j.1095-8649.1990.tb02537.x

Fives, J.M. 1986. Blenniidae of the North Atlantic (revised). – Fiches d’Identification du Plancton 172. http://www.vliz.be/imisdocs/publications/229502.pdf

Kabasakal, H. 1999. Description of the Feeding Morphology and the Food Habits of the Butterfly Blenny, Blennius ocellaris Linnaeus, 1758, from North-Eastern Aegean Sea (Turkey). – Netherlands Journal of Zoology 49, No. 3: 177-187.

Karachle, P.K. & Stergiou, K.I. 2011. Mouth Allometry and Feeding Habits of Some Mediterranean Fishes. – Acta Ichthyologica Et Piscatoria 41, No. 4: 265-275.

Stepien, C.A., Dillon, A.K., Brooks, M.J., Chase, K.L. & Hubers, A.N. 1997. The Evolution of Blennioid Fishes Based on an Analysis of Mitochondrial 12S rDNA. – in: Kocher, T.D. & Stepien, C.A. Molecular Systematics of Fishes: 245-270. Academic Press.

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Seeschmetterling

http://species-identification.org/species.php?species_group=fnam&;menuentry=soorten&id=1558&tab=beschrijving

http://www.astrosurf.com/re/fam32_blenniidae.pdf

http://www.fishbase.org/summary/Blennius-ocellaris.html

http://www.marinespecies.org/aphia.php?p=taxdetails&;id=126761

http://www.meerwasser-lexikon.de/tiere/4533_Blennius_ocellaris.htm