Pirats Bestiarium: Helmbasilisk (Basiliscus basiliscus)


Helmbasilisk (Basiliscus basiliscus (Linnaeus, 1758))

 

Namensbedeutung. Linnaeus gab der Art ursprünglich den Namen Lacerta basiliscus, wobei Lacerta das lateinische Wort für Eidechse ist und basiliscus auf Griechisch so viel wie „kleiner König“ bedeutet. Damit spielte Linnaeus auf den Kopfkamm der Echse an, der ihn ein wenig an eine Krone erinnerte. Ein etymologischer Bezug zum mythischen Basilisken ist dabei nur indirekt gegeben; die Echse bekam die Bezeichnung Basilisk ursprünglich wohl ebenfalls wegen dem Kamm, der an einige Darstellungen von mythischen Basilisken mit Hahnenkamm erinnerte. Etwa 10 Jahre nach Linnaeus erkannte der Österreicher Josephus Laurenti derart große Unterschiede zwischen dem Helmbasilisken und anderen Eidechsenarten, dass er eine eigene Gattung für gerechtfertigt hielt. In einer Anwandlung nur begrenzter Kreativität übernahm er den bereits vorhandenen Artnamen auch einfach als Gattungsbezeichnung.

Synonyme. Lacerta basiliscus.

Verwandtschaftsbeziehungen. Animalia; Eumetazoa; Bilateria; Deuterostomia; Chordata; Craniota; Vertebrata; Gnathostomata; Eugnathostomata; Osteichthyes; Sarcopterygii; Rhipidistia; Elpistostegalia; Stegocephali; Tetrapoda; Reptiliomorpha; Amniota; Reptilia; Eureptilia; Romeriida; Diapsida; Neodiapsida; Sauria; Lepidosauromorpha; Lepidosauria; Squamata; Unidentata; Episquamata; Toxicofera; Iguania; Pleurodonta; Corytophanidae; Basiliscus.

Der Helmbasilisk gehört zu den Corytophanidae, einer kleinen Gruppe von Echsen aus der größeren Gruppe der Leguanartigen (Iguania). Innerhalb dieser sind die Corytophanidae relativ hoch abgeleitet. Die Iguania wurden früher insgesamt als sehr basale Gruppe der Squamata (Echsen und Schlangen) aufgefasst, doch inzwischen kristallisiert sich heraus, dass sie zusammen mit den Schleichenartigen (Anguimorpha) und den Schlangen (Serpentes) ein stark abgeleitetes Taxon, die Toxicofera, innerhalb der Squamata bilden. Dies ist die vielleicht wichtigste neue Erkenntnis zu den Verwandtschaftsverhältnissen zwischen den verschiedenen Echsengruppen. Der gemeinsame Ahne aller Toxicofera entwickelte Gift produzierendes Drüsengewebe im Bereich der Mundhöhle. Diese Eigenschaft gab er an seine Nachfahren weiter, wobei sie verschiedentlich abgewandelt oder sekundär zurückgebildet wurde. Alle heute bekannten giftigen Echsen und Schlangenarten haben also ihre Fähigkeit zur Giftproduktion vom selben Vorfahren ererbt. Bei den Leguanartigen zum Beispiel scheint die Fähigkeit dazu aber wieder zurückgebildet worden zu sein. Allerdings müssen auch hier Einschränkungen gemacht werden: Derzeit überprüfen Wissenschaftler viele bisher als ungiftig geltende Echsen und Schlangenarten darauf, ob sie nicht doch in geringen Mengen oder eben nur sehr schwache Gifte produzieren und deshalb nicht als giftig auffielen. Für den Helmbasilisken ist giftproduzierendes Drüsengewebe bisher allerdings noch nicht nachgewiesen worden.

Verbreitung. Der Helmbasilisk hat sein Verbreitungsgebiet in Mittelamerika und im nördlichen Südamerika. Man findet in im nordwestlichen Venezuela, im nördlichen Kolumbien und im Süden entlang der Pazifikküste bis nach Ecuador. Entlang der Karibikküste reicht das Verbreitungsgebiet lediglich bis ins zentrale Panama, aber entlang der Pazifikküste reicht es bis Nicaragua. Die Art kommt nur in Höhenlagen bis 600 m vor, lediglich in Costa Rica steigt sie auch bis 1200 m auf.

 


 

Bild 1: Ein männlicher Helmbasilisk (Basiliscus basiliscus). Quelle: www.wildherps.com

 

Kleine Drachen. Oberflächlich betrachtet sehen Helmbasilisken aus wie kleine Drachen. Die ersten Europäer in ihrem Verbreitungsgebiet erinnerten sie anscheinend entfernt an den mythischen Basilisken, vor allem der Kamm auf dem Kopf. Allerdings schlüpfen Helmbasilisken nun wirklich nicht aus von Hähnen gelegten Eiern, wie es im Mittelalter dem mythologischen Basilisken nachgesagt wurde. Und mit ihrem Blick können sie auch nicht töten.

Wie kleine Drachen wirken diese Echsen vor allem durch ihre segelartigen Hautkämme auf Rücken und Schwanz. Diese sind zum Teil recht groß. Die Männchen besitzen außerdem einen großen, entfernt an einen Helm erinnernden Kamm auf dem Kopf. Bei den Weibchen ist dieser nur sehr rudimentär ausgebildet. Die Färbung der Helmbasilisken ist allerdings nicht so auffällig. Die Grundfarbe ist ein helles Braun bis olivfarbenes Grün. Vom Rücken zu den Seiten ziehen sich dunkle schrägstehende Streifen, die manchmal eine hellere Umrandung haben. An der Oberlippe bis unters Auge und zum Hals ist ein hellerer, manchmal richtig weißer Streifen ausgebildet, ein weiterer heller Längsstreifen verläuft an den Körperseiten. Diese Längstreifen sind am hellsten und kräftigsten bei jungen Exemplaren ausgebildet und verblassen langsam mit dem Alter. Helmbasilisken sind die größten Basilisken. Dabei sind die Männchen doppelt so groß und schwer wie die Weibchen. Die größten bekannten Männchen des Helmbasilisken erreichten rund 80 cm Länge, wobei allein 50 cm auf den langen Schwanz entfallen. Dadurch sind die Tiere insgesamt recht leicht, wiegen maximal etwa ein halbes Kilogramm.

Helmbasilisken sind für den Menschen absolut harmlos, was auch an ihrer geringen „Bewaffnung“ liegt: Die scharfen gebogenen Krallen dienen vor allem dazu, Halt an Baumstämmen oder ähnlichem zu haben und das Gebiss besteht zwar vorne aus spitzen, leicht gebogenen und weiter hinten aus spitzen, aber eher meisselartigen Zähnen, die jedoch eher klein und nicht für große Beute oder den Kampf geeignet sind. Dieses Gebiss ist weder für einen alleinigen Jäger noch für einen reinen Pflanzenfresser geeignet – es ist typisch für einen reptilischen Allesfresser. Auf dem Speiseplan des Helmbasilisken stehen vor allem Insekten, Spinnen, noch kleinere Echsen, Schnecken, Frösche und sogar Fische (zum Beispiel Guppy-Verwandte), ergänzt um Blüten und Früchte. Untersuchungen von Mageninhalten bei Helmbasilisken in Costa Rica ergaben, dass vor allem ältere Tiere ihren Speiseplan um pflanzliche Komponenten bereichern, während Jungtiere fast ausschließlich Jagd auf kleineres Getier machen.

 

 

Bild 2: Ein weiblicher Helmbasilisk (Basiliscus basiliscus). Quelle: www.wildherps.com

 

Was Jesus konnte… In ihrer Heimat werden die Helmbasilisken (ebenso wie einige verwandte Arten) auch als Jesus-Echsen bezeichnet. Dies hängt mit einer bemerkenswerten Eigenschaft zusammen: Bei der Jagd nach kleineren Insekten, auf der Flucht oder um Wasserläufe aus sonstigem Anlass zu überqueren, laufen (oder besser: rennen) die Tiere über Wasser! Dazu erheben sie sich auf zwei Beine, richten den Vorderkörper auf und balancieren das Ganze mit ihrem langen Schwanz aus. Dieses faszinierende Verhalten der Helmbasilisken wurde immer wieder ausführlich untersucht, aus verschiedenen Blickwinkeln. Im Vordergrund stand vor allem, wie diesen Echsen dieses Kunststück gelingt. In manchen Fällen wurde sogar beobachtet, wie ein Helmbasilisk erst ins Wasser fiel, eine Strecke schwamm und dann auftauchte, um zum Sprint übers Wasser anzusetzen. Es scheint beinahe so, als wäre das Wasser für die Helmbasilisken zumindest wenn sie rennen auch nix anderes wie fester Boden. Und dieser Anschein stimmt in gewisser Weise: An Land rennen diese Tiere auch nicht anders, sie nehmen dabei dieselbe Körperhaltung ein. Es wurde auch beobachtet, dass sie ihre Sprints von Land auf Wasser fortsetzen ohne inne zu halten oder langsamer zu werden.

Das Geheimnis findet sich zum einen an den Füßen. Der zweite Zeh ist besonders lang und wird im Verhältnis zum Fuß bei den erwachsenen Helmbasilisken auch immer länger, was den Auftrieb bei Kontakt mit Wasser erhöht. Der dritte, vierte und fünfte Zeh besitzen Schuppensäume, die beim Rennen über das Wasser abgespreizt werden und in deren Zwischenräumen beim Kontakt mit dem Wasser Luftpolster gehalten werden. Dadurch wird die Kontaktfläche vergrößert und das Gewicht besser verteilt. Das Luftpolster bildet schließlich eine Art Luftblase rund um den Fuß. Zugleich liegt das Geheimnis auch darin, dass die Beine so schnell bewegt werden, dass der Kontakt mit der Wasseroberfläche nur kurz ist – bevor der Fuß zu weit einsinken kann, wird er schon weiterbewegt. Dabei stößt sich der Fuß innerhalb der um ihn herum gebildeten Luftblase wieder ab – und zwar bevor die Luftblase wieder kollabiert. Wichtig ist scheinbar auch, dass sich immer ein Fuß im Wasser befindet bei dem Sprint, aber eben auch immer ein Fuß gerade in der Luft ist. Helmbasilisken können dabei beachtliche Geschwindigkeiten erreichen, wobei die Größe des Individuums scheinbar keine große Rolle spielt. Bei den größten Exemplaren verändert sich – auch durch das höhere Gewicht – lediglich ein wenig der Bereich der physikalischen Parameter, die für einen erfolgreichen Wassersprint eingehalten werden müssen, andererseits können sie auch mehr Energie aufbringen, die aber in Relation zu ihrem Körpergewicht geringer ist. In einigen Fällen rennen sie lediglich mit kaum einem Meter pro Sekunde über das Wasser, aber bei längeren Strecken drehen die Echsen richtig auf. Dann erreichen sie Geschwindigkeiten von über drei Metern pro Sekunde und überwinden dabei in wenigen Augenblicken Strecken von bis zu 20 m. Danach allerdings ist normalerweise Schluss. Helmbasilisken sind dann in der Regel ausgepowert. Diese Form der zweibeinigen Fortbewegung ist nämlich energetisch relativ ineffizient. Die Muskeln der Hinterbeine müssen viel Energie aufbringen, um den Sprint zu bewerkstelligen und der Stoffwechsel der wechselwarmen Echsen kann nur eine begrenzte Menge Energie bereitstellen. Das lässt sich auch in Zahlen ausdrücken. Der Körper einer Echse von der Größe eines Helmbasilisken stellt geschätzte 135 Joule pro Sekunde und Kilogramm Körpergewicht zur Verfügung. Davon verbraucht ein Lauf übers Wasser bei einem Helmbasilisken etwa 29 Joule. Etwas über 20 % der verfügbaren Energie geht also drauf. Der Rest wird für die sonstigen Lebensabläufe des Körpers benötigt. Mehr kann die Echse also nicht für einen Lauf aufbringen.

Übrigens wurde auch berechnet, dass Menschen 30 m pro Sekunde schnell sein müssten, um ebenfalls übers Wasser zu rennen. Das ist bestenfalls unmöglich und würde außerdem den Energievorrat unseres Stoffwechsels sprengen. Um einen Hügel hinauf zu laufen braucht ein Mensch etwa 20 Joule pro Sekunde und Kilogramm Körpergewicht. Ein hypothetischer Lauf übers Wasser würde das 15fache an Energie erfordern.

 

Video: Ein kurzes Video, das Helmbasilisken (Basiliscus basiliscus) im natürlichen Lebensraum zeigt – und natürlich beim Lauf übers Wasser! Quelle: youtube.com/National Geographic:



 

 

Bild 3: Der Wasserlauf eines Helmbasilisken (Basiliscus basiliscus) in drei Standbildern aus der Hochgeschwindigkeitskamera (a-c). Darunter Skizzen, die zeigen, wie der Fuß im Wasser eine Luftblase um sich bildet (d-f). Quelle: Glasheen & McMahon 1996a.


Leben und Fortpflanzung. Helmbasilisken sind typische Regenwaldbewohner in Mittelamerika. Sie leben hier vor allem entlang von Wasserläufen und rund um Seen. Auf dem Boden oder im Wasser halten sich die Echsen meistens auf um zu jagen oder einfach nur den Standort zu wechseln. Normalerweise bewegen sie sich mehr im Geäst der Bäume und des Unterholzes. Dabei bewohnen Helmbasilisken relativ feste Reviere, die je nach Gebiet 500 bis 1000 m² umfassen. Der Hintergrund ist ganz einfach: Das Nahrungsangebot in einem solchen Revier kann sich regional leicht unterscheiden, in einigen Teilen des Verbreitungsgebiets kommt außerdem ein Wechsel zwischen Regen-und Trockenzeiten vor. Dann verändert sich auch das Nahrungsangebot und die Echse braucht ein größeres oder kleineres Revier, um ihren Bedarf zu decken. Diese Umgebungsbedingungen beeinflussen auch andere Aspekte der Biologie der Helmbasilisken, wie man an der Fortpflanzung und den Wachstumsmustern feststellen kann. Prinzipiell pflanzen sich Helmbasilisken zwar das ganze Jahr über fort. Doch in Gebieten mit Regen-und Trockenzeiten paaren sich Helmbasilisken meist in der Regenzeit. Je länger die Trockenzeiten dauern, umso geringer ist die Fortpflanzungsaktivität. Außerdem variiert vor allem die Wachstumsgeschwindigkeit der Weibchen saisonal mit den Regen-und Trockenzeiten. Bei den Männchen dagegen variiert die Wachstumsgeschwindigkeit eher von Standort zu Standort, möglicherweise abhängig davon mit wie vielen anderen Männchen zu konkurrieren ist. In einigen wenigen Populationen gibt es auch kaum oder keine Männchen und die Weibchen pflanzen sich parthenogenetisch fort, also ohne Befruchtung. Die Grundlagen dieser Erscheinung sind beim Helmbasilisken allerdings nicht so gut erforscht wie bei anderen Echsenarten.

Helmbasilisken legen zur Fortpflanzung Eier mit ledriger Schale. Während sie sich normalerweise meistens in den Bäumen aufhalten, begeben sie sich dazu auf den Boden und verscharren dort ihre Gelege. Helmbasilisken-Weibchen legen mehrfach im Jahr Eier, je nach lokalen Verhältnissen drei bis acht Mal. Jedes Gelege kann bis zu 20 Eier umfassen. Wie lange die Eier bis zur Schlupfreife brauchen hängt von der Umgebungstemperatur ab. In dieser Zeit werden die Eier auch leicht größer und schwerer, weil der heranwachsende Embryo die Schale etwas dehnt. Die Eier haben dabei eine längliche Form, sind 2-3 cm lang und 1-2 cm breit. Die Jungen schlüpfen frühestens nach 70 Tagen, spätestens nach 120 Tagen. Sie sind nur etwas über 10 cm lang und wiegen kaum mehr als zwei Gramm. Gerade die Jungtiere sind einem großen Feinddruck ausgesetzt – andere Echsen, Vögel, räuberische Säugetiere. Ihre beste Verteidigung neben sofortiger Flucht ist stillhalten – und auf die Tarnfarbe ihrer schuppigen Haut vertrauen. Wie gefährlich das Leben im Regenwald ist verdeutlicht die Tatsache, dass meist nur etwas mehr als ein Drittel der jungen Helmbasilisken überleben. Hat ein Helmbasilisk die gefährlichste Zeit seiner Jugend überlebt, kann er bis zu 10 Jahre alt werden. Geschlechtsreif werden die Tiere dabei mit etwas über anderthalb Jahren. Es wurde oft vermutet, dass sich die Jungtiere und die ausgewachsenen Helmbasilisken im selben Gebiet dadurch aus dem Weg gehen, dass die ausgewachsenen Exemplare durch eine bessere Fähigkeit zur Wasserüberquerung neue und andere Habitate erreichen können. Dadurch würden Jungtiere und erwachsene Helmbasilisken quasi in räumlicher Trennung voneinander leben und dadurch direkter Konkurrenz aus dem Weg gehen. Geringfügige Unterschiede in der Physik des Wasserlaufens könnten diese These stützen, allerdings kommt es drauf an, wie viel Gewicht man diesen geringfügigen Unterschieden beimisst (meiner Meinung nach).

 



Bild 4: Digitales Modell des Schädels eines männlichen Helmbasilisken (Basiliscus basiliscus). Quelle: digimorph.org

 

 

Haltung im Terrarium. Der Helmbasilisk wird eher selten privat im Terrarium gehalten – andere verwandte Arten sind beliebter, zum Teil wegen der lebhafteren Färbung. Nichtsdestotrotz ist eine Terrariumhaltung dieser Art möglich. Die Temperatur im Terrarium sollte nicht ganz 30 Grad Celsius betragen (nur an ein paar Stellen sind höhere Temperaturen gestattet) und nachts leicht absinken, wichtig ist dabei eine hohe Luftfeuchtigkeit, am besten um die 90 %. Für die Beleuchtung werden neben normalen Leuchtstoffröhren auch UV-Strahler und Spotstrahler (diese für lokale Wärmepunkte) empfohlen. Natürlich sollte genügend Bepflanzung mit genügend Möglichkeiten zum Verstecken und Klettern, lockeres Bodensubstrat und ein Wasserbecken (am besten mit fließendem Wasser) vorhanden sein. Das Terrarium sollte auch eine entsprechende Größe haben, um einen voll ausgewachsenen Helmbasilisken beherbergen zu können. Allerdings durfte es schwer werden, ein Terrarium so groß zu machen, dass die Tiere ihre Wasserläufe zeigen. Das Futterangebot sollte den natürlichen Bedürfnissen der Tiere viel Abwechslung bieten: Insekten (z.B. Grillen und Heuschrecken), andere Tiere (z.B. auch junge Mäuse!), vegetarische Beigaben (z.B. Apfelstücke, Karottenstücke, Sprossen und Keimlinge, Löwenzahn, Kresse und ähnliches). Und um auf Nummer sicher zu gehen werden regelmäßig zusätzliche Vitamin-und Mineralienpräparate als Zugabe empfohlen. Bei guter Haltung werden Helmbasilisken in Gefangenschaft sogar bis zu 15 Jahre alt.

 

Literatur.

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